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Waldshut I - Slavija Karlsruhe 24.01.10

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Am Sonntag stand also die Partie unserer Ersten gegen Slavija Karlsruhe an. Leicht ersatzgeschwächt durch den Ausfall von Dennis Eschbach und Toni Cepo sind wir angetreten. Die Laune war gut und die Stellungen entwickelten sich bald noch besser. Schon nach kurzer Zeit standen wir an vier Brettern besser und nur ich befand mich in einer schlechten Position. Zunächst sollte Norbert Strittmatter seine Partie gewinnen. Er stand durchweg besser und sein Gegner war mit Norbert's Weißaufbau deutlich überfordert. Das nächste Ergebnis war das Remis von Helmut Eidinger, der mit Schwarz sehr solide spielte und bald ausgeglichen hatte.

Als ich nun einen Blick über die Bretter warf hatte Heinz Wirthensohn eine (vermute ich) leicht bessere Stellung. Norbert Friedrich befand sich in komplizierter Position gegen den Ex-Waldshuter Stephan Tschann. Udo Düssel und Siegfried Lossau standen zu diesem Zeitpunkt besser und auch meine Stellung war wieder in Ordnung und Georg Vogelbacher schien mir in schlechter Stellung aufgrund der ungleichfarbigen Läufer durchaus noch mit Remischancen. Nachdem am ersten Brett einige Figuren getauscht wurden einigten sich Heinz und sein Gegner Martin Springmann bald auf Remis. Stephan konnte unterdessen bald Profit aus seiner Stellung gegen Norbert ziehen, als dieser eine Figur einstellte. Bei Udo war schnell klar, dass die Partie für beide Parteien ausgeglichen war.

Beim Stand von 2,5:2,5 liefen also noch die Partien von Siggi, Georg und mir. Siggi hatte zu diesem Zeitpunkt einen Mehrbauern und das Läuferpaar, aber leider schien es als könnte er die gegnerische Position nicht knacken und so kam es dann auch zum Remis. Bei Georg hat sich die Niederlage unterdessen schon klar abgezeichnet, wenn die Partie auch noch einige Züge gehen sollte. Die Karlsruher schienen übrigens unter akutem Kaffeemangel zu leiden. Denn als dieser Ausging gab es im gegnerischen Lager kein anderes Thema mehr...obwohl meine Partie eigentlich schon im 38. Zug Remis war, hab ich noch ein paar Züge gemacht. Und tatsächlich sollte mein Gegner im 64. Zug noch die Verlustkombination finden, aber leider war ich an diesem Tag mit ihm auf Augenhöhe und konnte so symptomatisch für den Mannschaftskampf die Chance nicht beim Schopfe ergreifen und besiegelte dann durch mein Remis die 3,5:4,5 Niederlage.

Auch wenn die Saison nichtsdestotrotz bisher gut verläuft, haben wir wieder einmal bewiesen, dass auch im Schach alles passieren kann und uns die vermeintlich leichten Gegner traditionell besonders schwer fallen.

Patrick Säring