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Waldshut I - Karlsruher Schachfreunde

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Am letzten Sonntag, den 07.02. hatten wir also wieder Heimspiel und wieder Heimspiel gegen Karlsruhe. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Wir haben auch wieder 3,5 : 4,5 verloren. Ich denke es war nicht ganz so knapp wie es am Ende aussieht, aber man kann durchaus auch sagen, dass viele Partien einen eher unerwarteten Verlauf nahmen. Da ich den chronologischen Verlauf nicht so richtig mitgekriegt habe schildere ich die Partien kurz nach Brettern aus meiner Sicht.

Heinz Wirthensohn konnte am ersten Brett relativ zeitig ausgleichen und auch bald eine leicht bessere Stellung erreichen, aber vermutlich war ein Gewinn nie möglich und so endete die Partie remis. Dennis Eschbach hat mit seinem Gegner eine lange Variante der Schottischen Partie gespielt und kam dann auch mit Vorteil aus der Eröffnung, aber dieser sollte sich im Mittelspiel nicht durchsetzen und nach einer scheinbar ewigen Zeitnotphase (neue Bedenkzeitregelung) befand er sich in einer schlechten Stellung, die sein Gegner wohl schließlich nur wegen des sicheren Mannschaftssieges remis gab. Norbert Friedrich spielte eine recht aggressive Variante des Sizilianers und kam dann bald in eine schlechte Stellung in der er sich geschlagen geben musste. Udo Düssel hat die Weißen Steine im Königsinder solide geführt und konnte sich im Endspiel einen Vorteil herausarbeiten, den er aber aufgrund eines taktischen Abspiels und anschließendem Dauerschach bald wieder verlor. Ich selbst kannte die Eröffnungsvariante meines Gegners nicht und wählte einen (völlig) falschen Plan. Tatsächlich gelang es mir dennoch irgendwie in eine leicht bessere Endspielstellung zu retten. In dieser angekommen und in Zeitnot des Gegners entschied ich mich jedoch mehrfach falsch und stellte schließlich unter Druck meinen Springer ein. Toni Cepo brachte seinen Gegner 1.e4 e6 2.b3 aus dem Konzept und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Obgleich Toni meiner Meinung nach in Nachteil geriet einigten sich er und sein Gegner friedlich. Helmut Eidinger spielte lange Zeit ausgeglichen gegen die Alapin-Variante des Sizilianers bis er eine Figur für zwei Bauern preisgeben musste. Seine Gegnerin opferte noch aussichtsreich einen dritten bauern, aber konnte anschließend nicht verwerten. Und so war es Helmut, der im Endspiel mit drei Bauern gegen den Läufer dirigierte. Es zeigte sich aber leider, dass auch diese Partie remis zu geben war. Am achten Brett spielte Georg Vogelbacher und hatte leichtes Spiel, da sein Gegner die Tartakower- Variante völlig neu interpretierte. So konnte Georg bald Vorteil erlangen und seinen Gegenspieler dann gefahrlos bezwingen.

Im zweiten Heimspiel gegen Karlsruhe gab es also auch die zweite 3,5 : 4,5 Schlappe. Sicherlich hatten wir in beiden Begegnungen unsere Chancen, aber jetzt gilt es nach vorn zu blicken, denn das Restprogramm ist nicht einfach und den ein oder anderen Punkt könnten wir durchaus noch gebrauchen.

 

Waldshut I - Slavija Karlsruhe 24.01.10

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Am Sonntag stand also die Partie unserer Ersten gegen Slavija Karlsruhe an. Leicht ersatzgeschwächt durch den Ausfall von Dennis Eschbach und Toni Cepo sind wir angetreten. Die Laune war gut und die Stellungen entwickelten sich bald noch besser. Schon nach kurzer Zeit standen wir an vier Brettern besser und nur ich befand mich in einer schlechten Position. Zunächst sollte Norbert Strittmatter seine Partie gewinnen. Er stand durchweg besser und sein Gegner war mit Norbert's Weißaufbau deutlich überfordert. Das nächste Ergebnis war das Remis von Helmut Eidinger, der mit Schwarz sehr solide spielte und bald ausgeglichen hatte.

Als ich nun einen Blick über die Bretter warf hatte Heinz Wirthensohn eine (vermute ich) leicht bessere Stellung. Norbert Friedrich befand sich in komplizierter Position gegen den Ex-Waldshuter Stephan Tschann. Udo Düssel und Siegfried Lossau standen zu diesem Zeitpunkt besser und auch meine Stellung war wieder in Ordnung und Georg Vogelbacher schien mir in schlechter Stellung aufgrund der ungleichfarbigen Läufer durchaus noch mit Remischancen. Nachdem am ersten Brett einige Figuren getauscht wurden einigten sich Heinz und sein Gegner Martin Springmann bald auf Remis. Stephan konnte unterdessen bald Profit aus seiner Stellung gegen Norbert ziehen, als dieser eine Figur einstellte. Bei Udo war schnell klar, dass die Partie für beide Parteien ausgeglichen war.

Beim Stand von 2,5:2,5 liefen also noch die Partien von Siggi, Georg und mir. Siggi hatte zu diesem Zeitpunkt einen Mehrbauern und das Läuferpaar, aber leider schien es als könnte er die gegnerische Position nicht knacken und so kam es dann auch zum Remis. Bei Georg hat sich die Niederlage unterdessen schon klar abgezeichnet, wenn die Partie auch noch einige Züge gehen sollte. Die Karlsruher schienen übrigens unter akutem Kaffeemangel zu leiden. Denn als dieser Ausging gab es im gegnerischen Lager kein anderes Thema mehr...obwohl meine Partie eigentlich schon im 38. Zug Remis war, hab ich noch ein paar Züge gemacht. Und tatsächlich sollte mein Gegner im 64. Zug noch die Verlustkombination finden, aber leider war ich an diesem Tag mit ihm auf Augenhöhe und konnte so symptomatisch für den Mannschaftskampf die Chance nicht beim Schopfe ergreifen und besiegelte dann durch mein Remis die 3,5:4,5 Niederlage.

Auch wenn die Saison nichtsdestotrotz bisher gut verläuft, haben wir wieder einmal bewiesen, dass auch im Schach alles passieren kann und uns die vermeintlich leichten Gegner traditionell besonders schwer fallen.

Patrick Säring

 

Dritte und Vierte mit sehr guten Ergebnissen

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Während unsere zweite Mannschaft aufgrund der Wetterbedingungen kampflos gewinnen durfte, hatte die Dritte mit Dreiländereck II eine schwere Aufgabe zu lösen. Dies gelang ihr aber eindrucksvoll, sie gewann mit 5:3.

Den schnellsten Sieg des Tages holte Martin Ebner. Im Morra-Gambit ließ er zwar den obligatorischen Gewinnzug e5 zunächst aus, konnte ihn dann aber einige Züge später mit Figurengewinn doch noch anbringen. Thomas Geyer einigte sich wenige Zeit später mit seinem Gegner Paul Riedel auf Remis.

Heinz Ebner war lange Zeit unter Druck in seiner Partie, konnte aber kontern und auf diese Weise die zwischenzeitliche Niederlage von Joachim Kapp ausgleichen. Eine fantastische Saison spielt derzeit Herbert Hilpert (76). Nach gutem Kampf konnte er auch dieses Mal ein Remis abklammern und notiert nun bei 3 Punkten aus 4 Partien. Solide Remis steuerten auch Bernhard Zimmermann und Elias Röger bei, wodurch bereits ein Mannschftspunkt gesichert werden konnte. Nun lag es an Daniel Lohmer die vollen drei Punkte zu holen. Ein Vorhaben, das sich zunächst als schwierig erweisen sollte. Mit zwei inkorrekt geopferten Bauern weniger und einer Läuferbatterie gegen seinen König gerichtet, schien eine Niederlage vorprogrammiert. Doch plötzlich standen beide Könige sehr luftig, wobei Daniel eine größere Anzahl an Leichtfiguren zum Cheffe zurückbeordert hatte, um diesen zu schützen - ein Umstand, der sich lohnen sollte. Als sein Gegner die Initiative verlor, konnte Daniel sofort gegen den feindlichen König vorgehen und gewinnbringende Drohungen aufstellen.

Unsere vierte Mannschaft verlor das Hinspiel knapp mit 1.5 : 2.5 gegen nur mit drei Mann angetretene Dreiländerecker. Ein Remis erreichte Daniel Kesenheimer. Dafür gewannen sie aber das Rückspiel klar mit 4:0, bei Siegen von Jens Berneck, Dominik Schlachter und Stefan Albicker.

 

 

Jahreshauptversammlung 2010

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Liebe Schachfreunde,

Ich lade euch herzlich ein zu unserer Jahreshauptversammlung am 19. Februar 2010 um 20:00 Uhr in unserem Spiellokal in Schmitzingen.
Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten aus der Vorstandschaft Neuwahlen, und die Frage, ob und wie wir das Jubiläum 40 Jahre Schachgemeinschaft feiern wollen.
Außerdem wollen wir Heinz Schaufelberger (25 Jahre Mitgliedschaft) und Dirk Kremer (40 Jahre Mitgliedschaft) ehren.
Die detaillierte Tagesordnung hängt im Spiellokal aus. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Werner Hilpert
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 26. Januar 2010 um 16:39 Uhr
 

Stadtmeisterschaft

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Bei der Stadtmeisterschaft, die dieses Jahr mit 14 Teilnehmer gut, aber noch verbesserungswürdig, besucht war, konnten die Außenseiter davon profitieren, dass Turnierfavorit Georg Vogelbacher etwas schwächelte. Siegreich war, da er gar nicht gegen den Unbezwingbaren antreten musste, Mark Zichanowicz vor Siegfried Lossau und Norbert Strittmatter. Den Jugendpreis holte sich Stefan Albicker.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. Januar 2010 um 08:34 Uhr Weiterlesen...
 


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