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Eppingen II - Waldshut I am 28.02

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Am letzten Sonntag, den 28.02.10 stand die Begegnung gegen die zweite Mannschaft aus Eppingen auf dem Spielplan. Nachdem wir uns zuletzt daheim gegen die beiden Karlsruher Vereine vergleichsweise schwach geschlagen hatten befanden wir uns also in der unerfreulichen Lage, dass der Klassenerhalt noch nicht als gesichert gelten konnte. Die Anreise nach Eppingen verlief sehr gut und verspätet traf nur Toni Cepo ein, dessen Unpünktlichkeit, jedoch der Anreise mit der Bahn zu verdanken war. Der Mannschaftskampf entwickelte sich zunächst eigentlich recht eng. Soweit mir das möglich war, konnte ich alle Partien nur als ausgeglichen bewerten. Zwar hatten wir es noch vor dem Sturm nach Eppingen geschafft, doch führte dieser dazu, dass uns das Lüften unmöglich war--und so wurde auch die Luft so langsam knapp. Der erste dem dann die Luft ausging, war ich selbst. Ich verlor. Anschließend begraben Heinz Wirthensohn und sein Gegner mit dreifacher Stellungswiederholung das Kriegsbeil. Auch Dennis Eschbach gelang es bald ein Remis zu erreichen--wenn seine Position zwischendurch auch sehr bedenklich war. Wenig später konnten wir mit Siegen von Helmut Eidinger und Norbert Friedrich die Führung übernehmen. Von beiden Partien kann man wohl sagen, dass der Raumvorteil unseren Weißspielern das leichtere Spiel beschert hat. Nun waren also noch drei Partien zu spielen. Siegfried Lossau befand sich in einem klar besseren, Udo Düssel in einem eher ausgeglichenen Turmendspiel und außerdem kämpfte noch Toni, dessen Stellung ihm sichtlich zu schaffen machte. Udo's Ergebnis war dann also Remis und unglücklicherweise endete auch Sigi's Partie so. Mit der 4:3 Führung lief also zum Schluss nur noch Toni's Partie. Dank der neuen Bedenkzeitregelung konnten wir eine spannende Zeitnotschlacht verfolgen. Zwar hatte Toni einen Bauern mehr, doch der Weiße Druck war unvermindert zu spüren und so war es ihm schließlich auch nicht möglich sich aus der schlechten Stellung zu befreien.

Der Mannschaftskampf endete also mit einem 4:4, das wie ich meine dem Verlauf der Begegnung gerecht wird. Erfreulicher Weise sind die anderen Mannschaftskämpfe für uns glücklicher geendet und es scheint als wäre der Punkt für uns und Eppingen ausreichend für den Klassenerhalt. Ärgster Rivale aus dem Tabellenkeller ist in anbetracht des Restprogramms sicherlich Freiburg Zähringen. Bei zwei Niederlagen unsererseits und zwei Siegen von Zähringen müssten wir es schaffen in den restlichen Partien höchstens 6,5 Brettpunkte schlechter als Zähringen abzuschneiden. Ich hoffe das sollte für uns machbar sein.

 

Jugendschachturnier in Lörrach am 20. März

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Hallo Schachfreunde,

am 20. März findet dieses Jahr wieder die Stadtjugendmeisterschaft in Lörrach statt. Die Details zur Ausschreibung finden sie unter www.schachclub-brombach.de. Meines Wissens nach ist das Turnier sehr gut organisiert, da Brombach in den letzen Jahren einige Jugendturniere ausgerichtet hat. Außerdem ist vor Allem in den jüngeren Altersklassen mit viel Andrang in allen Spielstärken zu rechnen.

 

Waldshut I - Slavija Karlsruhe 24.01.10

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Am Sonntag stand also die Partie unserer Ersten gegen Slavija Karlsruhe an. Leicht ersatzgeschwächt durch den Ausfall von Dennis Eschbach und Toni Cepo sind wir angetreten. Die Laune war gut und die Stellungen entwickelten sich bald noch besser. Schon nach kurzer Zeit standen wir an vier Brettern besser und nur ich befand mich in einer schlechten Position. Zunächst sollte Norbert Strittmatter seine Partie gewinnen. Er stand durchweg besser und sein Gegner war mit Norbert's Weißaufbau deutlich überfordert. Das nächste Ergebnis war das Remis von Helmut Eidinger, der mit Schwarz sehr solide spielte und bald ausgeglichen hatte.

Als ich nun einen Blick über die Bretter warf hatte Heinz Wirthensohn eine (vermute ich) leicht bessere Stellung. Norbert Friedrich befand sich in komplizierter Position gegen den Ex-Waldshuter Stephan Tschann. Udo Düssel und Siegfried Lossau standen zu diesem Zeitpunkt besser und auch meine Stellung war wieder in Ordnung und Georg Vogelbacher schien mir in schlechter Stellung aufgrund der ungleichfarbigen Läufer durchaus noch mit Remischancen. Nachdem am ersten Brett einige Figuren getauscht wurden einigten sich Heinz und sein Gegner Martin Springmann bald auf Remis. Stephan konnte unterdessen bald Profit aus seiner Stellung gegen Norbert ziehen, als dieser eine Figur einstellte. Bei Udo war schnell klar, dass die Partie für beide Parteien ausgeglichen war.

Beim Stand von 2,5:2,5 liefen also noch die Partien von Siggi, Georg und mir. Siggi hatte zu diesem Zeitpunkt einen Mehrbauern und das Läuferpaar, aber leider schien es als könnte er die gegnerische Position nicht knacken und so kam es dann auch zum Remis. Bei Georg hat sich die Niederlage unterdessen schon klar abgezeichnet, wenn die Partie auch noch einige Züge gehen sollte. Die Karlsruher schienen übrigens unter akutem Kaffeemangel zu leiden. Denn als dieser Ausging gab es im gegnerischen Lager kein anderes Thema mehr...obwohl meine Partie eigentlich schon im 38. Zug Remis war, hab ich noch ein paar Züge gemacht. Und tatsächlich sollte mein Gegner im 64. Zug noch die Verlustkombination finden, aber leider war ich an diesem Tag mit ihm auf Augenhöhe und konnte so symptomatisch für den Mannschaftskampf die Chance nicht beim Schopfe ergreifen und besiegelte dann durch mein Remis die 3,5:4,5 Niederlage.

Auch wenn die Saison nichtsdestotrotz bisher gut verläuft, haben wir wieder einmal bewiesen, dass auch im Schach alles passieren kann und uns die vermeintlich leichten Gegner traditionell besonders schwer fallen.

Patrick Säring

 

Waldshut I - Karlsruher Schachfreunde

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Am letzten Sonntag, den 07.02. hatten wir also wieder Heimspiel und wieder Heimspiel gegen Karlsruhe. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Wir haben auch wieder 3,5 : 4,5 verloren. Ich denke es war nicht ganz so knapp wie es am Ende aussieht, aber man kann durchaus auch sagen, dass viele Partien einen eher unerwarteten Verlauf nahmen. Da ich den chronologischen Verlauf nicht so richtig mitgekriegt habe schildere ich die Partien kurz nach Brettern aus meiner Sicht.

Heinz Wirthensohn konnte am ersten Brett relativ zeitig ausgleichen und auch bald eine leicht bessere Stellung erreichen, aber vermutlich war ein Gewinn nie möglich und so endete die Partie remis. Dennis Eschbach hat mit seinem Gegner eine lange Variante der Schottischen Partie gespielt und kam dann auch mit Vorteil aus der Eröffnung, aber dieser sollte sich im Mittelspiel nicht durchsetzen und nach einer scheinbar ewigen Zeitnotphase (neue Bedenkzeitregelung) befand er sich in einer schlechten Stellung, die sein Gegner wohl schließlich nur wegen des sicheren Mannschaftssieges remis gab. Norbert Friedrich spielte eine recht aggressive Variante des Sizilianers und kam dann bald in eine schlechte Stellung in der er sich geschlagen geben musste. Udo Düssel hat die Weißen Steine im Königsinder solide geführt und konnte sich im Endspiel einen Vorteil herausarbeiten, den er aber aufgrund eines taktischen Abspiels und anschließendem Dauerschach bald wieder verlor. Ich selbst kannte die Eröffnungsvariante meines Gegners nicht und wählte einen (völlig) falschen Plan. Tatsächlich gelang es mir dennoch irgendwie in eine leicht bessere Endspielstellung zu retten. In dieser angekommen und in Zeitnot des Gegners entschied ich mich jedoch mehrfach falsch und stellte schließlich unter Druck meinen Springer ein. Toni Cepo brachte seinen Gegner 1.e4 e6 2.b3 aus dem Konzept und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Obgleich Toni meiner Meinung nach in Nachteil geriet einigten sich er und sein Gegner friedlich. Helmut Eidinger spielte lange Zeit ausgeglichen gegen die Alapin-Variante des Sizilianers bis er eine Figur für zwei Bauern preisgeben musste. Seine Gegnerin opferte noch aussichtsreich einen dritten bauern, aber konnte anschließend nicht verwerten. Und so war es Helmut, der im Endspiel mit drei Bauern gegen den Läufer dirigierte. Es zeigte sich aber leider, dass auch diese Partie remis zu geben war. Am achten Brett spielte Georg Vogelbacher und hatte leichtes Spiel, da sein Gegner die Tartakower- Variante völlig neu interpretierte. So konnte Georg bald Vorteil erlangen und seinen Gegenspieler dann gefahrlos bezwingen.

Im zweiten Heimspiel gegen Karlsruhe gab es also auch die zweite 3,5 : 4,5 Schlappe. Sicherlich hatten wir in beiden Begegnungen unsere Chancen, aber jetzt gilt es nach vorn zu blicken, denn das Restprogramm ist nicht einfach und den ein oder anderen Punkt könnten wir durchaus noch gebrauchen.

 

Jahreshauptversammlung 2010

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Liebe Schachfreunde,

Ich lade euch herzlich ein zu unserer Jahreshauptversammlung am 19. Februar 2010 um 20:00 Uhr in unserem Spiellokal in Schmitzingen.
Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten aus der Vorstandschaft Neuwahlen, und die Frage, ob und wie wir das Jubiläum 40 Jahre Schachgemeinschaft feiern wollen.
Außerdem wollen wir Heinz Schaufelberger (25 Jahre Mitgliedschaft) und Dirk Kremer (40 Jahre Mitgliedschaft) ehren.
Die detaillierte Tagesordnung hängt im Spiellokal aus. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Werner Hilpert
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 26. Januar 2010 um 16:39 Uhr
 


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