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Buchen -- Waldshut I

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Am Sonntag, den 11. 04. 2011 stand das Auswärtsspiel gegen Buchen auf dem Spielplan für unsere Erste. Da Buchen von den diesjährigen Oberliga-Mannschaften, die am weitesten entfernte ist, entschlossen wir uns bereits am Samstag anzureisen. Lediglich Norbert Friedrich und Mark Zichanowicz war dies nicht möglich.

Dennis Eschbach fiel leider aus, aber da weder für Buchen noch für uns Abstiegsgefahr bestand konnten wir es wohl verkraften. Den einzigen Sieg für uns erzielte Norbert Friedrich. Remise erreichten Heinz Wirthensoh, Patrick Säring, Helmut Eidinger, Mark Zichanowicz und Georg Vogelbacher. Udo Düssel verlor.

Trotz der erneut knappen Niederlage ist die Saison durchaus positiv verlaufen. Wir sind nun auf dem sechsten Platz und damit definitiv nicht abgestiegen. Betrachtet man mal wen wir so hinter uns gelassen haben, finden wir Slavija Karlsruhe (den anderen Aufsteiger), Bad Mergentheim (mit 6 Titelträgern), Freiburg Zähringen 1887 (8 Spieler über 2200 Elo) und Baden Baden III (3. und 4. in den Vorjahren).

Somit bleibt mir also nicht als eine entspannende Sommerpause zu wünschen. Ich hoffe, dass uns alle Spieler erhalten bleiben und vielleicht noch der ein oder andere hinzukommt.

PS: Der Zweiten und Drittten viel Glück im verbleibenden Spiel

 

SG Waldshut- Tiengen / Heidelberg Kirchheim 4,5 : 3,5

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HURRA ! SIEG!

Wir sind jetzt unabsteigbar! Mit dem knappen Sieg gegen nur 6 Heidelberger Spieler konnten wir trotz größter Personalprobleme endlich den Klassenerhalt sichern. Wir spielten mit dem letzten Aufgebot. Wegen der Terminüberschneidung mit der Schweizer SMM fehlten so viele Spieler, dass wir ebenfalls nur zu siebt angetreten wären, wenn auch nur ein weiterer Spieler kurzfristig ausgefallen wäre. Dann hätte es zum Sieg schon nicht mehr gereicht. Also vielen Dank an alle, die eigentlich gar nicht spielen wollten aber von mir zum Einsatz genötigt wurden. Gut gemacht. Jetzt aber zum Spiel:

Heidelberg kam zwar nur zu sechst, war aber immer noch kampfstark. Der „schwächste“ Spieler hatte über 2200 DWZ, das will was heißen. Bei einem 2 zu 0 Rückstand gab es seitens der Heidelberger Kämpen natürlich keine schnellen Remisangebote. Kampf war angesagt und bei der ersten Zeitkontrolle war noch keine einzige Partie beendet. Der Reihe nach:

Dennis hatte es an Brett 1 mit IM Gschnitzer zu tun. In einer sehenswerten Partie kam Dennis aus seiner halbslawischen Verteidigung gut heraus und opferte aufgrund einer älteren Analyse einen Springer für 2 Bauern der gegnerischen Rochadestellung und jede Menge Angriffschancen. Gschnitzer verbrauchte viel Zeit, konnte die Stellung aber halten. Als Zuschauer konnte ich nicht sagen, wer eigentlich besser steht. Alles sehr scharf und unklar. Patrick hatte es am dritten Brett mit IM Wippermann zu tun. Dieser hatte die Eröffnung mit Weiss ziemlich ambitionslos behandelt, so dass Patrick im Mittelspiel eine solide, verteidigungsfähige Stellung erhielt. Wippermann versuchte nun stundenlang den statischen Bauernblock von Patrick auszunutzen, was ihm aber nicht gelang. Mit der Zeit machte ich mir Hoffnungen auf ein Remis. Toni hatte am vierten Brett einen schweren Stand. Nach einer Eröffnungsungenauigkeit durch eine zu frühe Entwicklung des schwarzfeldrigen Läufers (erstaunlich: zu frühe Entwicklung) geriet seine Dame früh ins Abseits auf a3. Der stark aufspielende Heidelberger Vonthron nutzte dies sehr gut aus und verbesserte seine Stellung ständig. Trotz sehr zähem Widerstand von Toni zeichnete sich hier bereits seit der 2. Stunde eine Niederlage ab. Der Punktevorsprung schmolz dahin. Am fünften Brett feierte Bruno seinen diesjährigen Einstand in der ersten Mannschaft. In einer damenindischen Verteidigung erzielte er zunächst eine ausgeglichene Stellung. Nach einer etwas passiven Fortsetzung ergriff Weiss die Initiative, opferte auf f7 einen Springer und Griff heftig den ins Freie gelockten König von Bruno an. Die Stellung war sehr unklar und hier konnte noch alles passieren. Am sechsten Brett hatte Mark das Glück auf einen Skandinavisch spielenden Gegner zu treffen. Er erhielt relativ einfach eine leicht bessere Stellung und für mich war ein Remis das wahrscheinlichste Ergebnis, Mark könnte aber auch gewinnen. Am siebten Brett erzielte Georg gegen den Katalaner seines Gegners ebenfalls klaren Ausgleich. Ein Remis war hier ebenfalls wahrscheinlich. Es sah also nach 4 Stunden nach einem knappen Sieg für uns aus.

Dann geschah das, was mir in dieser Saison schon viele graue Haare bescherte. Wir begannen, Geschenke zu verteilen. Anstatt langfristig auf Figurentausch zu spielen schwächte Georg seine Königsstellung durch einen unvorsichtigen Bauernzug und büßte prompt einen Bauern ein. Das sah nicht mehr gut aus, zumal sein Gegner gut aufspielte und einen „siegbringenden“ Gesichtsausdruck zur Schau trug. Auch Mark war großzügig. Er stürmte mit seinem d-Bauern auf ein 6 (!) Mal angegriffenes Feld und wunderte sich anschließend, dass der Bauer verloren ging. (Sorry Mark, aber ich musste das einfach schreiben.) Der Gegner verfügte nun über einen freien, gedeckten, zentralen Mehrbauern. Das sah auch nicht mehr gut aus. Brunos Gegner fiel nichts wirklich Gutes mehr ein und lief in einen blitzsauberen Konter. Aber just als Bruno mit Dh3 die sofortige Aufgabe erzwingen konnte, zog er die Dame zur Verteidigung zurück. Oh Weh! Nach mehreren Figurenabtauschen entstand ein Endspiel welches letztlich unentschieden ausging. Die schon lange auf Verlust stehende Partie von Toni wurde jetzt aufgegeben. Patrick konnte Remis erzielen, nachdem sein Gegner endlich einsah, dass er das Bauernendspiel nicht gewinnen kann. Georg musste dann ebenfalls eine Niederlage quittieren und der Zwischenstand lautete nun 3:3. Mark hatte einen Minusbauern und die Stellung von Dennis war immer noch sehr unklar. Dann lief es wieder besser. Marks Gegner fiel nichts ein und es lief ihm die Bedenkzeit davon. Die logische Folge war ein Remisangebot, welches Mark natürlich annahm. Weiterspielen allein auf die Zeitnot des Gegners wäre unsportlich gewesen und bei der Zeitzugaberegel auch wenig aussichtsreich. Es kam also alles auf Dennis an beim Spielstand von 3,5:3,5.

Hier tat sich Erfreuliches. Gschnitzer übersah unter Zeitdruck eine mehrzügige Schlagkombination, die zwar den Angriff beendete und ins Endspiel überleitete, gleichzeitig Dennis aber nochmals 2 Bauern bescherte. Er hatte jetzt bereits 4 Bauern für die Figur und vor allem eine gute Stellung, die den gegnerischen Turm und König auf der Grundreihe festnagelte. Damit war die Partie für Heidelberg nicht mehr zu gewinnen und der Klassenerhalt so gut wie sicher. Auch unentschieden reichte uns bereits. Es kam aber noch besser. Nach langem Kampf gewann Dennis das Endspiel und unser Sieg war eingefahren.

Jetzt können wir in aller Seelenruhe in drei Wochen das letzte Spiel in Buchen absolvieren und ich freue mich schon auf die entspannte Atmosphäre, denn für Buchen geht es ebenfalls um nichts mehr.

 Viele Grüße

Udo

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 22:51 Uhr
 

Jugendschachturnier in Lörrach am 20. März

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Hallo Schachfreunde,

am 20. März findet dieses Jahr wieder die Stadtjugendmeisterschaft in Lörrach statt. Die Details zur Ausschreibung finden sie unter www.schachclub-brombach.de. Meines Wissens nach ist das Turnier sehr gut organisiert, da Brombach in den letzen Jahren einige Jugendturniere ausgerichtet hat. Außerdem ist vor Allem in den jüngeren Altersklassen mit viel Andrang in allen Spielstärken zu rechnen.

 

Eppingen II - Waldshut I am 28.02

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Am letzten Sonntag, den 28.02.10 stand die Begegnung gegen die zweite Mannschaft aus Eppingen auf dem Spielplan. Nachdem wir uns zuletzt daheim gegen die beiden Karlsruher Vereine vergleichsweise schwach geschlagen hatten befanden wir uns also in der unerfreulichen Lage, dass der Klassenerhalt noch nicht als gesichert gelten konnte. Die Anreise nach Eppingen verlief sehr gut und verspätet traf nur Toni Cepo ein, dessen Unpünktlichkeit, jedoch der Anreise mit der Bahn zu verdanken war. Der Mannschaftskampf entwickelte sich zunächst eigentlich recht eng. Soweit mir das möglich war, konnte ich alle Partien nur als ausgeglichen bewerten. Zwar hatten wir es noch vor dem Sturm nach Eppingen geschafft, doch führte dieser dazu, dass uns das Lüften unmöglich war--und so wurde auch die Luft so langsam knapp. Der erste dem dann die Luft ausging, war ich selbst. Ich verlor. Anschließend begraben Heinz Wirthensohn und sein Gegner mit dreifacher Stellungswiederholung das Kriegsbeil. Auch Dennis Eschbach gelang es bald ein Remis zu erreichen--wenn seine Position zwischendurch auch sehr bedenklich war. Wenig später konnten wir mit Siegen von Helmut Eidinger und Norbert Friedrich die Führung übernehmen. Von beiden Partien kann man wohl sagen, dass der Raumvorteil unseren Weißspielern das leichtere Spiel beschert hat. Nun waren also noch drei Partien zu spielen. Siegfried Lossau befand sich in einem klar besseren, Udo Düssel in einem eher ausgeglichenen Turmendspiel und außerdem kämpfte noch Toni, dessen Stellung ihm sichtlich zu schaffen machte. Udo's Ergebnis war dann also Remis und unglücklicherweise endete auch Sigi's Partie so. Mit der 4:3 Führung lief also zum Schluss nur noch Toni's Partie. Dank der neuen Bedenkzeitregelung konnten wir eine spannende Zeitnotschlacht verfolgen. Zwar hatte Toni einen Bauern mehr, doch der Weiße Druck war unvermindert zu spüren und so war es ihm schließlich auch nicht möglich sich aus der schlechten Stellung zu befreien.

Der Mannschaftskampf endete also mit einem 4:4, das wie ich meine dem Verlauf der Begegnung gerecht wird. Erfreulicher Weise sind die anderen Mannschaftskämpfe für uns glücklicher geendet und es scheint als wäre der Punkt für uns und Eppingen ausreichend für den Klassenerhalt. Ärgster Rivale aus dem Tabellenkeller ist in anbetracht des Restprogramms sicherlich Freiburg Zähringen. Bei zwei Niederlagen unsererseits und zwei Siegen von Zähringen müssten wir es schaffen in den restlichen Partien höchstens 6,5 Brettpunkte schlechter als Zähringen abzuschneiden. Ich hoffe das sollte für uns machbar sein.

 

Waldshut I - Karlsruher Schachfreunde

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Am letzten Sonntag, den 07.02. hatten wir also wieder Heimspiel und wieder Heimspiel gegen Karlsruhe. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Wir haben auch wieder 3,5 : 4,5 verloren. Ich denke es war nicht ganz so knapp wie es am Ende aussieht, aber man kann durchaus auch sagen, dass viele Partien einen eher unerwarteten Verlauf nahmen. Da ich den chronologischen Verlauf nicht so richtig mitgekriegt habe schildere ich die Partien kurz nach Brettern aus meiner Sicht.

Heinz Wirthensohn konnte am ersten Brett relativ zeitig ausgleichen und auch bald eine leicht bessere Stellung erreichen, aber vermutlich war ein Gewinn nie möglich und so endete die Partie remis. Dennis Eschbach hat mit seinem Gegner eine lange Variante der Schottischen Partie gespielt und kam dann auch mit Vorteil aus der Eröffnung, aber dieser sollte sich im Mittelspiel nicht durchsetzen und nach einer scheinbar ewigen Zeitnotphase (neue Bedenkzeitregelung) befand er sich in einer schlechten Stellung, die sein Gegner wohl schließlich nur wegen des sicheren Mannschaftssieges remis gab. Norbert Friedrich spielte eine recht aggressive Variante des Sizilianers und kam dann bald in eine schlechte Stellung in der er sich geschlagen geben musste. Udo Düssel hat die Weißen Steine im Königsinder solide geführt und konnte sich im Endspiel einen Vorteil herausarbeiten, den er aber aufgrund eines taktischen Abspiels und anschließendem Dauerschach bald wieder verlor. Ich selbst kannte die Eröffnungsvariante meines Gegners nicht und wählte einen (völlig) falschen Plan. Tatsächlich gelang es mir dennoch irgendwie in eine leicht bessere Endspielstellung zu retten. In dieser angekommen und in Zeitnot des Gegners entschied ich mich jedoch mehrfach falsch und stellte schließlich unter Druck meinen Springer ein. Toni Cepo brachte seinen Gegner 1.e4 e6 2.b3 aus dem Konzept und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Obgleich Toni meiner Meinung nach in Nachteil geriet einigten sich er und sein Gegner friedlich. Helmut Eidinger spielte lange Zeit ausgeglichen gegen die Alapin-Variante des Sizilianers bis er eine Figur für zwei Bauern preisgeben musste. Seine Gegnerin opferte noch aussichtsreich einen dritten bauern, aber konnte anschließend nicht verwerten. Und so war es Helmut, der im Endspiel mit drei Bauern gegen den Läufer dirigierte. Es zeigte sich aber leider, dass auch diese Partie remis zu geben war. Am achten Brett spielte Georg Vogelbacher und hatte leichtes Spiel, da sein Gegner die Tartakower- Variante völlig neu interpretierte. So konnte Georg bald Vorteil erlangen und seinen Gegenspieler dann gefahrlos bezwingen.

Im zweiten Heimspiel gegen Karlsruhe gab es also auch die zweite 3,5 : 4,5 Schlappe. Sicherlich hatten wir in beiden Begegnungen unsere Chancen, aber jetzt gilt es nach vorn zu blicken, denn das Restprogramm ist nicht einfach und den ein oder anderen Punkt könnten wir durchaus noch gebrauchen.

 


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