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Nachsitzen!

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04.Mai, Nachtrag zum Nachsitzen: Wir müssen dank großem Dusel doch nicht in die Relegation. Hätte Singen gegen Überlingen hoch gewonnen, wärs schief gegangen. Im Übrigen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir künftig oft in Richtung Bodensee fahren werden - ist doch auch was, oder? 

Die letzte Runde der Zweiten hatte es wieder mal in sich. Oberwindens Oberligamannschaft hatte die letzte Runde kampflos abgegeben. Deshalb konnte ihre Zweite in Bestbesetzung antreten. Bei uns wars leider umgekehrt: Unsere Erste hatte mit dem 4:4 in der letzten Runde den Klassenerhalt gesichert, und in der Zweiten fehlten deshalb einige wichtige Spieler.
Dazu kommt in einer solchen Situation auch noch Pech: Da Christian seine Zusage nicht mehr im Gedächtnis war, tauchte er erst nach telefonischer Erinnerung 20 Minuten zu spät auf. Die fehlten dann allen auf der Uhr. Aber wir hätten wohl auch mit voller Bedenkzeit keine Chance gehabt.
Als Erster machte Klaus nach etwa einer Stunde Remis. Es war nicht viel los auf dem Brett und sicher gerechtgfertigt. Ich selbst tauschte in einer spannenden Caro-Cann Partie im Mittelspiel Bauern in der falschen Reihenfolge ab, kam dann (überflüssigerweise) in die Bredouille und verlor nach dreieinhalb Stunden. Etwa zeitgleich mussten auch Christian und Jens die Waffen strecken, in der nächsten halben Stunde Joachim Kapp und Tobias. Wenigstens an den Spitzenbrettern war es spannend bis zum Schluß. Sigi massierte seinen Gegner in gewohnt souveräner Art und gewann verdient. Bruno hatte eine äußerst scharfe Stellung mit vielen Kombinationsmöglichkeiten. Schließlich endete die Partie Remis. Vielleicht wäre auch mehr zu machen gewesen - Fritz wirds zeigen.
Mit größter Wahrscheinlichkeit werden wir also Nachsitzen müssen, da wir wohl auf dem Relegationsplatz landen werden. Ich hoffe sehr, dass wir wenigstens an diesem Termin dann mal in Bestbesetzung antreten können, damit sich die Zweite in der Landesliga halten kann.
Werner 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. Mai 2012 um 16:23 Uhr
 

Verbandsrunde WT III - Schopfheim: 1,5 - 6,5

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Heute standen einmal mehr die Verbandsrunden an. Unsere Zweite durfte gegen Dreisamtal antreten, die Dritte wollte in der Bezirksklasse endlich einmal wieder siegen und gegen Schopfheim Punkte holen. Nachdem die Dritte in den letzten zwei Spielen gegen Rheinfelden (3,5:2,5)und Bad Säckingen (3:3) leider nicht gewinnen konnte, hoffte man heute umso mehr auf einen Sieg, da vor allem die zuletzt fehlende Kraft Elias Röger, der studiumsbedingt verhindert war, wieder teilnehmen konnte. Leider ist Gregor Müller, ebenfalls prüfungsbedingt, auch immernoch nicht wieder dabei, dennoch hofft die Mannschaft ihn bald wieder in ihren Reihen zu haben! Heinz Ebner betreute die Vierte und konnte deshalb diesmal auch nicht mitspielen. Wolfgang Malzacher half in der Zweiten aus!

Nachdem man kurzfristig Schwierigkeiten hatte das Spiellokal zu finden (man verfuhr sich zwei Mal) fand man sich schließlich doch wohlbehalten und pünktlich am vereinbarten Ort ein. Es war kalt und der Ort selber war faszinierend gestaltet. An der einen Wand fand man eine ganze Reihe Spiegel, sodass man sich selbst spielen sehen konnte. Für Blindschach sicher von Vorteil! Aber auch während den Spielen war es durchaus interessant: man konnte die Mienen der Spieler betrachten ohne aufzustehen! Die Mannschaftsaufstellung gestaltete sich wie folgt:

Brett 1: Elias Röger
Brett 2: Joachim Kapp
Brett 3: Martin Ebner
Brett 4: Jens Berneck
Brett 5: Herbert Hilpert
Brett 6: Reinhard Freise
Brett 7: Christian Feidel (diesmal mit anwesendem Gegner!!!) -
Brett 8: Dominik Schlachter

Nachdem man nun größtenteils die Hoffnungen auf Punktgewinn in den jugendlichen Eifer der Mannschaft setzte, begann man flott mit den Partien. Nach den ersten Zügen sah alles recht gut aus. Nur bei Dominik schien sich der jugendliche Eifer etwas zu früh durchzusetzen, denn früh gelang er mit zwei Bauern in Rückstand und der Turm stand schon drohend in der siebten Reihe. Christian Feidel hatte mit seinem Gegner zu kämpfen, nicht der Stärke wegen, sondern weil der Gegner diesmal seine Anwesenheit mit Überlegen überhäufte, sodass sich Christian trotzdem so fühlte, als sei der Gegner nicht da! Bei der Partie von Joachim Kapp gestaltete sich ein langsames Abtasten, ebenso bei Elias und Herbert. Martin begann ebenso flott wie Dominik. Nachdem Martin mit e4 eröffnete murmelte sein Gegner schon etwas von "c5", was für Martin die Freuden des Morra-Gambits kurzzeitg aufflammen ließ. Leider wurden ihm diese Freuden nicht lange genug gewährt, denn der Gegener entschied sich doch für die französische Variante. Nach kurzem hin und her standen vier tollwütige Springer tanzbereit auf dem Brett, allesamt die Läufer bedrohend und sich trotzdem gegenseitig deckend. Es war eine Hingucker - Partie wie eh und je, die sich durch geschickte Manöver und feurige Blicke, sowie durch ratsame "Ja, kann man machen" - Sätze auszeichnete! Die Partie von Reinhard Freise war auch von Eifer geschmückt, leider zum Nachteil für Reinhard, denn er verlor sehr früh. Näheres dazu kann ich nicht sagen, denn ich bekam das Ende leider genauso wenig mit wie den Mittelteil! Meine Partie war anfangs eher langweilig im Gegensatz zu der an meinem Nachbarbrett. Nach Sf3 d5, d4 e6, a3 Sf6, Lg5 Lef, e3 0-0 standen beide in Ordnung. Erst in den folgenden Zügen sollte sich meine Partie für beide Seiten interessanter gestalten.

Als ich das zweite Mal aufstand um die anderen Partien zu beobachten, hatte sich bei Dominik bereits schockierenderes vollzogen. Zum Turm hatte sich nun auch die Dame gesellt und der gegnerische Springer war ebenfalls nicht fern. Dominik schien den Angriffen des Gegners hilflos ausgeliefert.
Die Partie von Christian schob sich langsam aber sicher den zehnten Zügen zu. Es war so gut wie nichts abgetauscht und beide Spieler standen sehr solide. Ein Springer von Christian griff den gegnerischen Läufer an und schien ihn in Bedrängnis zu bringen. Der Gegner überlegte fieberhaft über eine halbe Stunde bis zum Antwortzug...die Zeit lief und lief und lief.
Reinhards Partie war also schon verloren als ich das zweite Mal umherging. Somit hatte man schon mit einem Rückstand von 0:1 zu kämpfen.
Herbert Hilpert schien man den Druck des Rückstandes nicht anzumerken. Er kämpfte wacker und konnte sich einen guten Bauern erspielen, der später noch bedeutungsvoll werden sollte.
In meine Partie kam nun ebenfalls etwas Schwung. Nach taktischen Scharmünzeln von beiden Seiten, tauschte mein Gegner seinen Läufer gegen meinen Springer und da sein anderer Läufer nicht viel Bewegungsfreiheit hatte, hatte ich einen kleinen Vorteil bereits auf meiner Seite. Dennoch sollte sich im 15. Zug die Partie für mich in eine ebenfalls positionell sehr unangenehme Partie entwickeln.
Bei Martins Partie neigte sich der Springertanz dem Ende zu. Nach genau 18 Zügen befand man sich in einem Endspiel in dem der Gegner mit einem Mehrbauern auftrumpfen konnte. Es war ein sehr schwieriges Endspiel, das sich um diesen Bauern drehte, wie um Ex - Bundespräsident Wulff und es schien als würde Wulff triumphieren!
Bei Joachim Kapp drehten sich die Figuren hin und her und niemand schien so wirklich die Oberhand zu gewinnen. Erst ein gutes taktisches Manöver des Gegners konnte Joachims Stellung nach und nach ins bröckeln bringen. Ich begann zu schwitzen, denn es schien sich bereits die nächste Niederlage abzuzeichnen. Die Stellung von Elias war die einzige souveräne Stellung auf dem Brett, obwohl sich für keinen der Spieler ein wirklich Vorteil abzeichnete.

So ging die Zeit hin und her mit teilweise überraschenden Effekten: Dominik, dessen Partie ich schon vom ersten Blick an verloren glaubte, schaffte es nach einem schlechten Turmtausch des Gegners seine Stellung nach und nach zu verbessern und sogar einen Turm zu gewinnen. Er konnte seine Partie also unerwarteterweise gegen Ende souverän und zur Freude aller gewinnen.
Als ich dann plötzlich sah, dass Christian seinem Gegner die Hand schüttelte, konnte ich es nicht fassen, dass dieser es nur wenige Züge nach dem halbstündigen Schlafzustand seines Gegners schaffen konnte sehr unglücklich Matt gesetzt zu werden.  Nach und nach gewannen die Schopfheimer  die Oberhand über die Partien. Herbert Hilpert lief trotz seines super starken Freibauers in eine Falle und verlor ebenfalls eine bereits gewonnene Partie!
Martin musste sich nach harten und starkem Kampf schließlich doch dem Freibauern des Gegners geschlagen geben, was sehr schade war. Auch Joachim Kapp verlor seine Partie. Somit waren nur noch Elias und ich am spielen und wir beide hatten den 5:1 Rückstand vernommen.
In Elias' Partie schien sich noch immer kein wirklicher Vorteil auf beiden Seiten herauszukristallisieren, bis Elias plötzlich ein scheinbar plausibler Turmzug zum Verhängnis wurde, denn kurz darauf opferte der Gegner seinen Turm für einen Bauern und konnte mit anschließendem Schach die Dame erobern. Somit verlor auch Elias seine Partie.
Meine Partie endete kurz vor der letzten Niederlage am heutigen Tag. Ich konnte nach zähem Kampf und leichtem Vorteil den Gegner leider keinen ganzen Punkt abknüpfen und musste mich in einem Bauernendspiel 6 gegen 6 mit einem Remis zufrieden geben. Obwohl ich bei gleichwertiger Stellung einen Bauern "mehr" hatte (ein Bauer des Gegners konnte nicht ziehen und war damit wertlos) konnte ich auf der rechten Seite mit zwei Bauern gegen einen nicht durchbrechen, was mich ärgerte, da der Gegner nicht viel hätte machen können. Doch sein König half gut mit und ich konnte den leichten Vorteil nicht verwerten.

Somit endete der heutige Schachtag erneut mit einer deftigen Niederlage, die teils unglücklich und teils unerwartet zustande kam, denn wir hatten durchaus unsere Chancen. Der Endstand also 6,5:1,5 für Schopfheim!

 

 

Jahreshauptversammlung 2012

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Liebe Schachfreunde,
im Namen der Vorstandschaft lade ich euch herzlich ein zur Jahreshauptversammlung 2012 am 24. Februar um 20:00 Uhr in unserem Spiellokal in Schmitzingen. Folgendes steht auf der Tagesordnung:
1) Begrüßung
2) Berichte der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer
3) Entlastung des Kassiers
4) Ehrungen: Reinhard Freise, Thomas Kummle, Klaus Amann
5) Verschiedenes
6) Wünsche und Anträge
Wir hoffen auf euer Interesse am Vereinsgeschehen und eure Teilnahme.

Werner Hilpert

 

FEZ-Schach

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Im Rahmen des Sommerferienangebots FEZ für Jugendliche bieten wir am 31. August in der Stadthalle Waldshut eine Einführung in die Kunst des Schachspielens für Jugendliche Anfänger und Fortgeschrittene an. Zeitrahmen: Voraussichtlich von 13:15 bis 17:00 Uhr
 

Offene Stadtmeisterschaft 2012

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Die offene Stadtmeisterschaft 2012 gewann Mark Zichanowicz vor Norbert Strittmatter und Martin Huber (Wutachtal). Insgesamt 12 Teilnehmer, 9 Aktive und 3 Jugendliche spielten den Titel in 7 Runden mit einer Bedenkzeit von 45 Minuten aus. Den Jugendpreis holte sich Tobias Bürger. Er erreichte als jüngster Teilnehmer den 9. Platz.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. Januar 2012 um 16:13 Uhr
 


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